19. Juni 2012 um 20:10 Uhr
Klingt total lecker. Bei mir noch Rotwein :), keine Paprika und Lorbeer, dafür Stangensellerie und Kräuter.
Dein Rezept werde ich aber auch probieren.
Weil ihr es euch gewünscht habt poste ich jetzt nochmal das Rezept meiner vegetarischen Bolognese vom Wochenrückblick. Im Prinzip hab ich nicht viel anders gemacht, als bei meinem klassischen Bolo-Rezept, außer, dass ich eben Soja-Schnetzel verwendet habe statt Hackfleisch.


Rezept für 4 Portionen (oder in meinem Fall 2 Tage satt essen).
150 Gramm Sojaschnetzel, z.B. von Alnatura (da wäre die Menge genau eine Packung)
2 Dosen passierte oder stückige Tomaten
1 große Zwiebel
Knoblauch nach Belieben, viel hilft viel
2 Möhren
½ Paprikaschote
1 Ecke Selleriewurzel
1 Lorbeerblatt
Tomatenmark
Pfeffer, Chiliflocken, Salz, Kreuzkümmel
Die Sojaschnetzel in einer großen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. Achtung: die Menge verdreifacht sich, wenn die Sojaschnetzel gequollen sind.
Jetzt Zwiebeln, Möhren, Selleriewurzel, Paprika und Knoblauch klein schneiden. Eine große tiefe Pfanne (oder einen großen Topf) erhitzen, Öl zugeben und Kreuzkümmel zugeben. Dann das Gemüse zugeben und andünsten. Deckel drauf und etwa 6-7 Minuten bei mittlerer Hitze braten.
Dann sind auch die Schnetzel fertig – einfach abgießen und etwas abtropfen lassen und dann zum Gemüse in die Pfanne geben und die Schnetzel knusprig braten. Das ist gar nicht mal so leicht, denn die haben ja auch Wasser gezogen. Also nicht ungeduldig werden, ggf. noch mehr Öl dazu (achtet darauf, dass ihr eins nehmt, was sich hoch erhitzen lässt, z.B. Rapsöl) und braten, braten, braten. Ich gebe dann erst das Tomatenmark dazu, etwa 1 EL, und rühre das etwas ein. Dann lösche ich das Ganze mit den passierten Tomaten ab, werfe ein Lorbeerblatt dazu, lasse das erstmal ein bisschen einkochen und gebe ggf. noch Wasser hinzu, wenn das alles zu trocken gerät. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zu würzen: viel viel Pfeffer, etwas Salz und zusätzlich noch Chiliflocken gab es bei mir. Wer noch frische Kräuter hat, kann die natürlich wunderbar verwenden. Wenn die Soße schön eingeköchelt ist kann man sich an die Zubereitung der Nudeln wagen, ich habe Dinkelvollkornspaghetti genommen (diese von Alnatura, die finde ich persönlich leckerer als andere Vollkornnudeln). Ich habe dann Parmesan drüber gestreut (an der Käsefront klappt die Sache mit dem Veganismus bei mir noch nicht so gut).
Ich verwende für Bolognese keinen Rotwein, kann man aber machen. Da ich aber selten bis nie welchen (übrig) habe, stellt sich für mich die Frage nicht. Manche finden sicherlich die Paprika-Komponente komisch aber ich liebe einfach rote Paprika in Tomatensoßen. Wer das ganze ein bisschen milder haben möchte nimmt noch einen Schuss (Soja-)Sahne mit rein, wem das alles zu tomatig scheint, dem rate ich dazu, einfach eine Dose Tomaten durch Gemüsebrühe zu ersetzen.
Ich werde demnächst die Schnetzel mal im Chili sin Carne ausprobieren, auch ne Lasagne kann ich mir mit der Soße sehr gut vorstellen.
Guten Appetit!
(wem die Schnetzel nicht geheuer sind, für den ist vielleicht die Linsen-Bolognese was?)
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19. Juni 2012 um 19:29 Uhr
Jetzt habe ich Lust auf Bolognese (ob Soga oder Hack ist mir sogar schnurzpiepegal). Ich glaub ich probier mal wirklich vegane Bolognese aus…
Dein “viel hilft viel” beim Knofi ist aber das beste am ganzen Rezept ;)